Das neue Album „Krikel Krakel“ des Gitarristen Daniel
Stelter ist vordergründig gesehen eine Jazz Produktion. Doch
wer auf die Mitmusiker blickt, mag erahnen, dass da noch
mehr anliegt. Schlagzeuger Tommy Baldu ist eine feste
Größe im Jazz und Pop Geschäft, Bassist Michael Paucker
spielt bei Joy Denalane am Bass und Keyboarder Ulf Kleiner
hat die neue Produktion von Jeff Cascaro angeschoben.
Kurzum, die Produktion lebt von einem großen Klang- und
Erfahrungskosmos, der durch die Gäste Fola Dada und
Kosho nochmals eine weitere interessante Nuance erhält.
Eine Musik, angesiedelt zwischen coolem Jazz, Mississippi-
Blues und fein angerauten, rollenden Grooves, die nicht nur
den eingefleischten Jazzfreund anspricht. Klare Melodien
und verständliche Strukturen, konzentriert aufs Wesentliche.
Daniel Stelter hat eine eigene Klangsprache gefunden.






